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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Zuletzt aktualisiert: 22. August 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen der Visionary GbR (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Drohnendienstleistungen geschlossen werden.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt professionelle Drohnendienstleistungen, insbesondere:

  • Luftbild- und Videoaufnahmen
  • Erstellung von Imagefilmen und Werbespots
  • Dokumentation von Baustellen und Liegenschaften
  • Event-Dokumentation aus der Luft
  • Inspektionsflüge

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

§ 3 Angebot und Vertragsschluss

Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage dar. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

§ 4 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und wird der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln oder außerhalb der Geschäftsräume des Auftragnehmers geschlossen, steht ihm ein Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 1 BGB zu.

(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Auftraggeber vor Vertragsschluss in Textform übermittelt wird. Dort ist auch das Muster-Widerrufsformular abgedruckt.

(3) Wünscht der Auftraggeber, dass der Auftragnehmer mit der Ausführung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, hat er dies ausdrücklich zu verlangen. Das Widerrufsrecht erlischt in diesem Fall nach § 356 Abs. 4 BGB mit vollständiger Erbringung der Leistung, sofern der Auftraggeber vor Beginn der Ausführung zusätzlich bestätigt hat, von diesem Erlöschen Kenntnis genommen zu haben.

(4) Gegenüber Auftraggebern, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind, besteht kein Widerrufsrecht.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

Alle genannten Preise verstehen sich in Euro und zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Die Zahlung ist, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei größeren Projekten kann eine Anzahlung von bis zu 50% des Auftragswertes vereinbart werden.

§ 6 Flugbedingungen und Stornierung

Die Durchführung von Drohnenflügen ist wetterabhängig. Bei ungünstigen Wetterbedingungen (starker Wind, Regen, Nebel) behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, den Flug zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin vereinbart.

Eine kostenlose Stornierung durch den Auftraggeber ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Bei späterer Absage werden 50% des vereinbarten Honorars als Stornierungsgebühr fällig.

§ 7 Nutzungsrechte

Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an dem erstellten Bild- und Videomaterial für den im Vertrag vereinbarten Zweck.

Eine Weitergabe an Dritte oder die Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, das erstellte Material anonymisiert zu Referenzzwecken (z.B. im Portfolio) zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 8 Übergabe der Aufnahmen über den Kundenbereich

(1) Die Übergabe des fertigen Bild- und Videomaterials erfolgt in der Regel über einen geschützten Kundenbereich auf der Website des Auftragnehmers. Der Auftraggeber erhält hierfür einen persönlichen Zugangscode.

(2) Die Aufnahmen stehen ab dem Versand der Einladung 30 Tage zum Abruf bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden sie automatisch und vollständig gelöscht; eine Wiederherstellung ist danach nicht möglich. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Aufnahmen innerhalb dieser Frist herunterzuladen und selbst zu sichern.

(3) Auf Wunsch des Auftraggebers kann die Frist vor ihrem Ablauf verlängert werden. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

(4) Der Kundenbereich dient allein der Übergabe und ersetzt keine Datensicherung. Der Auftragnehmer schuldet keine dauerhafte Archivierung des Materials und ist nicht verpflichtet, nach Ablauf der Frist eine Kopie vorzuhalten.

(5) Der Auftraggeber hat den Zugangscode vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben. Besteht der Verdacht, dass der Code Dritten bekannt geworden ist, teilt er dies dem Auftragnehmer unverzüglich mit; der Auftragnehmer kann in diesem Fall einen neuen Code ausgeben.

(6) Der Auftragnehmer bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Kundenbereichs, schuldet diese jedoch nicht ununterbrochen. Kurzzeitige Unterbrechungen, etwa durch Wartung oder Störungen beim eingesetzten Hosting-Dienstleister, begründen keinen Anspruch auf Minderung, soweit die Aufnahmen innerhalb der Frist insgesamt abrufbar waren. Ist der Abruf aus Gründen, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, über einen erheblichen Zeitraum nicht möglich, verlängert sich die Frist entsprechend.

§ 9 Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit nicht wesentliche Vertragspflichten verletzt werden.

Der Auftragnehmer verfügt über eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gemäß den gesetzlichen Anforderungen.

§ 10 Genehmigungen

Der Auftragnehmer verfügt über die erforderlichen EU-Drohnenführerscheine (A1/A3 und A2) sowie über eine Betriebsgenehmigung für die Kategorie „Speziell" gemäß EU-Verordnung 2019/947.

Für die Einholung von standortbezogenen Genehmigungen (z.B. Grundstückseigentümer, Behörden) ist grundsätzlich der Auftraggeber verantwortlich, sofern nicht anders vereinbart.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Ansbach, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.